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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Wale in der Ostsee: Nicht nur ein Buckelwal, sondern zwei Buckelwale Ostsee-News vom 17. August 2008 (ur). Seit am 25. Juli von Kap Arkona auf Rügen aus ein Buckelwal gesichtet und fotografiert wurde, hat sich ein kleines "Wal-Fieber" bei Einheimischen und Urlaubern ausgebreitet. Verständlich, dass viele den ungewöhnlichen Gast in der Ostsee sehen möchten. Inzwischen gibt es zahlreiche Fotografien von diesem Wal und für so manch einen Urlauber war die Sichtung des Buckelwales, der inzwischen umgangssprachlich den Namen "Bucki" erhalten hat, das ganz besondere Urlaubserlebnis. Seit seinem Auftauchen vor Kap Arkona haben wir bereits in zwei News auf ihn aufmerksam gemacht, das betraf auch das Angebot von Whale-Watching-Touren, die von Häfen auf Rügen angeboten wurden. Die aktuelle Frage lautet indes hat der vor Rügen gesichtete Buckelwal inzwischen die Gewässer in der Urlaubsregion Lübeck-Travemünde erreicht, denn vom Timmerdorfer Strand aus, wurde ein Buckelwal gesichtet. ODER ist "Bucki" noch irgendwo in der Region Warnemünde-Rügen? Mehr dazu erfahren Sie in den ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 17. August 2008 Nicht nur ein Buckelwal, sondern zwei Buckelwale Ostsee / Timmendorfer Strand / Travemünde / Warnemünde / Rügen (ur): Am Freitag wurde in der Lübecker Bucht ein Buckelwal gesichet. Das war das ganz besondere Erlebnis beim Blick vom Timmendorfer Strand hinaus auf die Ostsee. Die Fotos, die vom Buckelwal in der Urlaubsregion Lübeck-Travemünde-Timmendorf gemacht wurden, verglichen Wal-Experten mit den Aufnahmen vom Buckelwal, der vor der Küste von Rügen fotografiert wurde und im Ergebnis einer Umfrage in der Tageszeitung OZ den Namen "Bucki" erhielt. Nach Sichtung der Bilder gehen die Experten-Meinungen auseinander. Es kann sich also bei dem Buckelwal in der Lübecker Bucht um den gleichen Wal wie vor Rügen und Warnemünde handeln oder auch nicht. Vielleicht ist Bucki auf der Suche nach dem Rückweg von Rügen in den Atlantik jetzt in der Lübecker Bucht gelandet. Wenn nicht, dann ist eine kleine Sensation perfekt. Nach all dem, was wir bislang wissen, wurden noch nie zuvor gleichzeitig zwei Buckelwale in der Ostsee beobachtet. Vor Bucki wurde zudem das letzte Mal vor rund 30 Jahren ein Buckelwal vor Rügen gesichtet. Dieser Wal war damals, also im Jahr 1978, rund zehn Meter lang. Der jetzt vor Rügen gesichtete Buckwal ist rund 12 Meter lang. Diese Größe soll auch der Buckelwal in Lübecker Bucht. Beiden gemeinsam sind auch zwei Kreuze auf der Rückenfinne. Aber im Unterschied zum vor Rügen gesichteten Wal, soll der Buckelwal in der Urlaubsregion Lübeck-Travemünde-Timmendorf keine zwei Kerben auf der Rückenfinne haben. Wir selten die jetzigen Buckewal-Sichtungen sind, wird daran deutlich, dass zwischen der Sichtung eines Buckelwales vor Rügen im Jahr 1978 und 2008 nur einmal ein Buckelwal in der benachbarten Ostseeregion gesehen wurde, und zwar im Jahr 2006 in der Ostsee vor der Küste Polens. Vor 1978 wurde nach nach Angaben des Deutschen Meeresmuseum "nur eine Buckelwalsichtung in der Ostsee aus dem Jahr 1851 dokumentiert". Angesichts der jüngsten Debatten über die Klimaerwärmung ist es nicht verwunderlich, dass das jetzige Auftauchen von Buckelwalen bzw. eines Buckelwales auch damit in Zusammenhang gebracht wird. Das scheint wohl ein übertrieben konstruierter Zusammenhang zu sein. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich der Buckelwal oder die Buckelwale bei ihrer Fischjagd vom Atlantik in die Ostsee verirrt haben. Bucki braucht bis zu eineinhalb Tonnen Fisch und Kleinkrebse (Krill) am Tag sowie mit seinen 28 Tonnen tiefe Gewässer. Nicht überall in der Ostsee kann sich ein Buckelwal mit seiner "Reisegeschwindigkeit" von bis zu 27 km/h so viel Fisch auf Dauer mit vertretbarem Kraftaufwand organisieren. Zudem ist die Strandungsgefahr in Flachwasserbereichen der Ostsee oder bei einem Verirren in flache Boddengewässer sehr groß. Was bleibt ist die Hoffnung, dass der Buckelwal oder die Buckelwale bald den Rückweg in den Atlantik finden, damit das herrliche Walerlebnis, das inzwischen viele Einheimische und Urlauber hatten, keinen traurigen Nachgeschmack bekommt. Hoffen wir also, dass die Buckelwale die Ostsee nur als Kurzurlaubs-Gebiet entdeckt haben, Jahr für Jahr wieder kommen, um danach wieder in die Nordsee und Atlantik zurückzukehren. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Rückblick auf die News mit der ersten Sichtung des Buckwales vor Arkona: Aktualisierungs-Anmerkung 1. September: Der Buckelwal hat es mit
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