Usedomer Musikfestival 2012 vom 15. September bis 7. Oktober.
2011 war Litauen Schwerpunktland und 2012 wird dies Russland sein.
Usedom-News vom 16. Oktober 2011 (ur). Vom 24. September bis zum 15. Oktober fand das 18. Usedomer Musikfestival statt. Wie in unserer News vom 19. Mai angekündigt, waren die "erfolgreichsten Künstler der Musikszene Litauens" präsent. Zur Abschlussbilanz des Festivals teilten uns die Veranstalter des Usedomer Musikfestivals mit:
Abschlussbilanz "Litauen - Farben hören, Töne sehen"
Über 13.000 Gäste beim 18. Usedomer Musikfestival
2012 ist Russland Schwerpunktland
Mit barocken Klängen des Oratoriums "Der heilige Kasimir" von
Alessandro Scarlatti endet am Samstag, 15. Oktober, 20 Uhr, in der St.
Petri Kirche in Wolgast das 18. Usedomer Musikfestival. Beginnend am
24. September, widmete sich das Festival in rund 40 Veranstaltungen
der Musik und Kunst Litauens. Die dreiwöchige Veranstaltungsreihe
zeigte eine facetten- und umfangreiche Präsentation der
Musiklandschaft des baltischen Staates, wie sie sonst nur in Litauen
selbst zu finden ist. 2011 konnte das Musikfestival die Besucherzahlen
der letzten Saison, mit über 13.000 Gästen, bestätigen. Seit 2009
liegt die Auslastung bei 95%. 21 Veranstaltungen waren ausverkauft.
NDR Kultur übertrug ein Peenemünder Konzerte live und wird, wie auch
Deutschlandradio Kultur, weitere Veranstaltungen des diesjährigen
Festivals senden. Zudem berichteten das Litauische Staatsfernsehen und
die größte litauische Tageszeitung Lietuvos Rytas von der
Festivalsaison.
Der litauische Premierminister Andrius Kubilius richtete am Freitag,
14. Oktober, in einem persönlichen Schreiben seinen Dank an den
Intendanten Thomas Hummel: "Es freut mich besonders, dass an dem
Usedomer Musikfestival die weltweit berühmten Künstler aus Litauen
teilnehmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese wunderbare
Möglichkeit nutzen werden, um unsere bilateralen Beziehungen zu
festigen, zu fördern und weiterzuentwickeln." Zum Eröffnungskonzert in
Heringsdorf (24.09.) mit artist in residence David Geringas und dem
Sankt Christopher-Kammerorchester aus Vilnius, äußerten sich
Ministerpräsident und Schirmherr des Festivals, Erwin Sellering, und
der litauische Botschafter Mindaugas Butkus ebenfalls lobend über die
besondere Veranstaltungsreihe. 2012 steht vom 15. September bis 7.
Oktober Russland im Mittelpunkt des Festivals.
Mit zwei Peenemünder Konzerten setzte das Usedomer Musikfestival
wieder denkwürdige Akzente innerhalb der Saison. Die 2002 vom Festival
und dem Norddeutschen Rundfunk ins Leben gerufene Reihe ist
mittlerweile eine nicht mehr wegzudenkende, feste Größe innerhalb des
dreiwöchigen Programms. Das Baltic Youth Philharmonic begeisterte am
1. Oktober mit dem fulminanten Violinvirtuosen Mikhail Simonyan unter
der Leitung von Musikdirektor Kristjan Järvi das Publikum. Das vom
Usedomer Musikfestival und der Nord Stream AG gegründete Orchester
vereint talentierte junge Musiker der Ostseeregion. Bundeskanzlerin
Angela Merkel übernahm die Schirmherrschaft über die diesjährige Tour,
die das Ensemble nach Litauen, Russland, Polen, Dänemark, Schweden,
Estland, Deutschland und erstmalig nach Italien führte. Am 8. Oktober
beeindruckte artist in residence Violeta Urmana mit ihrer
Interpretation der Rückert-Lieder von Gustav Mahler. Begleitet wurde
sie vom NDR Sinfonieorchester unter der herausragenden Leitung des
jungen polnischen Dirigenten Krzysztof Urbanski. Violeta Urmana gab
bereits am 6. Oktober in der Ahlbecker Kirche einen umjubelten
Liederabend und erhielt die höchste Ehrung des Litauischen
Kulturministeriums, überreicht von Kulturminister Arunas Gelunas.
Die Werke des litauischen Nationalkünstlers Mikalojus Konstantinas
Ciurlionis prägten das von Dramaturg Jan Brachmann und Intendant
Thomas Hummel zusammengestellte diesjährige Programm. Seine
Klavierwerke wurden von Vytautas Landsbergis und dem Urenkel
Ciurlionis', Rokas Zubovas, vorgestellt. Das Klavierduo Ibelhauptas
interpretierte die vierhändige Fassung der sinfonischen Dichtung "Im
Walde", die vom Baltic Youth Philharmonic für Orchester zu hören war.
Das Sankt Christopher-Kammerorchester eröffnete die 18. Festivalsaison
mit Variationen über ein litauisches Volkslied. Die Bilder von
Ciurlionis konnte man in einer extra vom Ciurlionis-Museum in Kaunas
für das Musikfestival ausgewählten Ausstellung in der Villa Irmgard
(Heringsdorf) entdecken. Zudem setzte sich der Maler Klaus Killisch
mit der litauischen Künstlerpersönlichkeit auseinander. Seine Werke
waren im Kunstpavillon Heringsdorf zu sehen.
20 Jahre nach der durch die Singende Revolution erreichten
Unabhängigkeit, zeigte sich Litauen durch seine musikalischen
Aushängeschilder wie David Geringas (artist in residence), Violeta
Urmana, dem ArtVio-Quartett, den Vilniaus fagotynas und dem
Folklore-Ensemble Vaivora. Besonders viele zeitgenössische Werke
wurden beim diesjährigen Musikfestival aufgeführt. Rund 20 litauische
Komponisten unterstrichen mit ihren Stücken die musikalische
Lebendigkeit des baltischen Staates. Das Auftragswerk vergab das
Usedomer Musikfestival an Vytautas Barkauskas, der zu den
einflussreichsten Komponisten des Baltikums zählt. Die "Drei Fragmente
für Viola und Violoncello" wurden am 14. Oktober in Koserow von David
Geringas und Hartmut Rohde uraufgeführt. Insgesamt waren in den drei
Wochen vier Uraufführungen und drei deutsche Erstaufführungen zu
erleben (von Gediminas Gelgotas, Vladas Jakubenas, Benny Gilin, Zita
Bruzaite, Zibuokle Martinaityte, Vykintas Baltakas und Vytautas
Barkauskas).
In Kirchen, Konzertsälen, Ateliers oder kaiserzeitlichen Gebäuden auf
der Insel Usedom sowie im Kraftwerk des Museums in Peenemünde
konzertierten in diesem Jahr über 400 Künstler, inklusive vier
Orchester (NDR Sinfonierochester, Baltic Youth Philharmonic, Sankt
Christopher-Kammerorchester, Polnische Kammerphilharmonie Sopot).
Das Signum Saxophonquartett erhielt den mit 10.000 Euro dotierten
Preis des Usedomer Musikfestivals, gefördert von der Oscar und Vera
Ritter-Stiftung. Traditionell gab auch der Gewinner des Europäischen
Finales von Young Concert Artists in Leipzig, der Pianist Da Sol, im
Rahmen des Festivals ein Solorezital.
Die langjährige Zusammenarbeit mit dem polnischen Teil der Insel
Usedom wurde mit mehreren Veranstaltungen erfolgreich fortgesetzt. In
Swinemünde fanden ein Sinfoniekonzert mit der Kammerphilharmonie
Sopot, dem Violinisten Piotr Plawner und dem Saxophonisten Simon
Hanrath, ein Kammermusikabend mit den beiden Quartetten Almandin und
ArtVio, sowie Workshops, Schulkonzerte und ein Festgottesdienst in der
Kirche des Seligen Märtyrerbischofs Michal Kozal mit Mitgliedern des
Baltic Youth Philharmonic statt.
Bereits zum siebten Mal veranstaltete das Usedomer Musikfestival
zusammen mit dem Tonkünstlerverband Mecklenburg-Vorpommern das
Ostsee-Musikforum, unterstützt vom Norddeutschen Rundfunk. David
Geringas unterrichtete anderthalb Wochen lang ausgewählte
Meisterstudenten aus Litauen, Japan, Südkorea, Russland, Deutschland
und der Schweiz. Sie gaben Konzerte im Schloss Stolpe sowie
Schulkonzerte in allen Grundschulen der Insel: Usedom, Karlshagen,
Zinnowitz, Koserow, Heringsdorf und Swinemünde.
Die Schulkonzerte sind Teil des "Jungen Usedomer Musikfestivals", eine
gemeinsame Initiative der Achterkerke-Stiftung und der Stiftung der
Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft.
Neben den Konzerten beinhaltete das Programm Schulprojekte, die ganz
im Sinne der Festivalthematik standen: "Töne sehen, Farben hören".
Unter Anleitung von Komponist und Pianist Andreas Peer Kähler und der
Kunstpädagogin Beate Zimmermann beschäftigten sich Vorschulkinder und
Schüler intensiv mit der Verbindung von Malerei und Musik. Zu
Kompositionen von Debussy, Mussorgsky und Ciurlionis brachten sie ihre
Assoziationen auf Papier. Am "Tag der Musik" (9.10., Mölschow) wurden
die Ergebnisse präsentiert. Außerdem konnten Kinder im "Klingenden
Mobil" Musikinstrumente nach Lust und Laune ausprobieren. Am
Nachmittag interpretierte Pianist Ralf-Torsten Zichner die "Bilder
einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky auf dem Klavier. Dazu
zeichnete der Illustrator Frank Wowra live vor den jungen Zuhörern.
Die Moderation übernahm Andreas Peer Kähler.
Als neue Hauptförderer begrüßte das Festival in diesem Jahr Saipem,
die Sektkellerei Geldermann und das Steigenberger Grandhotel and Spa,
Heringsdorf. Neben der Unterstützung durch die Nord Stream AG, die
Volkswagen AG, den Hauptförderer NDR sowie zahlreiche Förderer und
Sponsoren, die Europäischen Union, die Bundesregierung, die
Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, den Landkreis Ostvorpommern, die Ämter Usedom-Nord und Usedom-Süd, die Städte Wolgast und Swinemünde und die Gemeinden der Insel Usedom, beteiligte sich auch in diesem Jahr, die aus rund 80 Förderern der Region bestehende
Unternehmensinitiative für das Usedomer Musikfestival an der
Finanzierung der 18. Saison. Medienpartner sind die NDR
Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern, NDR Kultur, Der
Tagesspiegel und die Ostsee-Zeitung.
Das Usedomer Musikfestival gewann mit den programmatisch eng
verbundenen, künstlerisch hochwertigen Veranstaltungen weiter an
Renommee. Damit trägt das Festival entscheidend zur
Attraktivitätssteigerung der gesamten Region bei und ist eine
Bereicherung der Festivalszene in Deutschland und im Ostseeraum.
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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
Frühere News zum Usedomer Musikfestival:
Usedomer Musikfestival 2011
vom 24. September bis
15. Oktober. News zum Programm und Kartenbuchungen
Usedom-News vom 19. Mai 2011 (ur). Zum Usedomer Musikfestival vom 24. September bis zum 15. Oktober teilte der Veranstalter heute den Medien mit:
Das 18. Usedomer Musikfestival präsentiert vom 24. September bis zum
15. Oktober die erfolgreichsten Künstler der Musikszene Litauens. Das
komplette Programm stellen heute u.a. Intendant Thomas Hummel und
Dramaturg Jan Brachmann auf der Pressekonferenz in Ahlbeck vor. In
rund 40 Veranstaltungen werden die Sopranistin Violeta Urmana, der
Cellist David Geringas, die Pianisten Vytautas Landsbergis und Petras
Geniušas, das ArtVio Quartett sowie das Sankt Christopher-Kammerorchester Vilnius nicht nur bekannte Werke von Tschaikowsky, Brahms und Strauss interpretierten, sondern berühmte Komponisten ihres Landes vorstellen. Zu ihnen zählen u.a. Vytautas Laurušas, Vytautas Barkauskas, der ein Auftragswerk für das Usedomer Musikfestival komponiert, und Mikalojus Konstantinas Čiurlionis.
Letzter gilt als die herausragende Künstlerpersönlichkeit des
baltischen Staates und verbindet in seinem Schaffen Musik und Malerei
in einzigartiger Manier. Anlässlich seines 100. Todestages setzt sich
das Musikfestival unter verschiedenen Blickwinkeln mit dem Werk des
Malers und Tonsetzers auseinander. Preisträger des Usedomer
Musikfestival 2011, gefördert von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung,
ist das Signum-Saxophonquartett. Die fünf jungen Musiker konzertieren
am 29.09. in Zinnowitz. Schirmherr des Festivals ist wie in den Jahren
zuvor der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin
Sellering.
Der Botschafter der Republik Litauen, Mindaugas Butkus, äußerte sich
hocherfreut über die Wahl des Schwerpunktlandes: „Dass Litauen im
Mittelpunkt des diesjährigen Usedomer Musikfestivals steht, stellt für
mich eine euphonische Fortsetzung der vor mehr als zwei Jahrzenten
angestimmten Singenden Revolution dar. Mit Musik haben wir unsere
Freiheit herausgesungen. Nun tönen wir uns mit unseren hervorragenden
Musiktalenten in die europäische Gemeinschaft harmonisch hinein." In
Anwesenheit des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und des
Litauischen Premierministers Andrius Kubilius präsentierte sich das
Usedomer Musikfestival bereits am Montag in der Deutschen Botschaft in
Vilnius.
Die Saison 2011 verspricht ein breitgefächertes Programm, das die
litauische Musikszene umfänglich widerspiegelt: Klassik, Neue Musik,
Folk und Jazz. Insgesamt werden Werke von mehr als 20 Komponisten aus
Litauen zu hören sein. Als einer der vielseitigsten Musiker unserer
Zeit sowie Kenner und Förderer der Musik des Baltikums prägt David
Geringas das 18. Usedomer Musikfestival in besonderem Maße. Er
eröffnet als Solist und Dirigent des Sankt Christopher-Kammerorchesters, Vilnius, am 24. September im Kaiserbädersaal in Heringsdorf die dreiwöchige Veranstaltungsreihe.
Der Cellist ist im Liederabend der gefeierten Opernsängerin Violeta
Urmana zu erleben (6.10.) und konzertiert am 2. Oktober mit dem
Klavierduo Ibelhauptas, wo u.a. der Karneval der Tiere von Camille
Saint-Saëns mit Texten, verfasst und gelesen von dem Kabarettisten
Herbert Feuerstein, zur Aufführung gelangt. Zudem gestaltet er einen
Duo-Abend mit dem Pianisten Ian Fountain, konzipierte einen Abend, an
dem er neben dem Cello auch das Baryton spielen wird und gibt auf
Schloss Stolpe seinen Meisterkurs mit Konzerten. In Stolpe werden die
im Jahr 2009 frenetisch vom Publikum umjubelten Musiker des ArtVio
Quartetts aus Vilnius wieder gastieren und in Świnoujście gemeinsam
mit dem Almandin Quartett aus Hannover musizieren (27.09.).
Mit zwei Peenemünder Konzerten setzt das Usedomer Musikfestival wieder
Akzente und sendet ein Zeichen des Friedens aus den einstigen Hallen
der Heeresversuchsanstalt. Violeta Urmana, eine der momentan weltweit
gefragtesten Sopranistinnen, interpretiert am 8. Oktober Mahlers
Rückert-Lieder gemeinsam mit dem NDR Sinfonieorchester unter der
Leitung von Krzysztof Urbański. Bereits am 1. Oktober sind das
festivaleigene Orchester Baltic Youth Philharmonic und Kristjan Järvi
im ehemaligen Kraftwerk Peenemünde zu erleben. Neben Mikalojus K.
Čiurlionis’ Sinfonischer Dichtung „Im Walde“ führt das
Jugendsinfonieorchester die 5. Sinfonie von Sergej Prokofjew und das
Violinkonzert von Peter I. Tschaikowsky mit dem Solisten Mikhail
Simonyan auf. Das Baltic Youth Philharmonic wurde 2008 vom Usedomer
Musikfestival und der Nord Stream AG gegründet und vereint hochbegabte
Studenten aus allen zehn mit der Ostsee verbunden Staaten. „The New
Voice in the North“ bringt unter der Leitung von Gründungsdirigent und
Musikdirektor Kristjan Järvi den Ostseeraum zum Klingen. Mit
unbändiger Freude am Musizieren begeistern die jungen Musiker das
Publikum in dieser Saison in Kaunas, Kaliningrad, Kopenhagen, Stettin,
Stockholm, Tallinn sowie erstmalig in Meran und Mailand.
Mit festlichen barocken Klängen endet am 15. Oktober in der Kirche
Wolgast die diesjährige Festivalsaison. Über den Schutzheiligen
Litauens und König von Polen, den heiligen Kasimir, komponierte
Alessandro Scarlatti ein berauschendes Oratorium zwischen weltlicher
Liebe, königlichem Pop, Keuschheit und Demut. Interpretiert wird das
Werk vom Brevis Consort aus Vilnius unter der Leitung von Darius
Stabinskas.
Die Werke von Mikalojus Konstantinas Čiurlionis ziehen sich wie ein
roter Faden durch das von Dramaturg Jan Brachmann und Intendant Thomas
Hummel entworfene Programm. Čiurlionis gilt als ein Maler in Tönen,
der atmosphärische Dichte und Weite gleichermaßen einfängt und
Landschaften mit intensiver Farbigkeit entstehen lässt. Ein Nachfahre
des Künstlers, der Pianist Rokas Zubovas, portraitiert dessen Leben
und Werk durch Musik, Lesungen und Bilder (2.10., OHN, Koserow). Die
Symphonische Dichtung „Im Walde“, die erste dieser Form in Litauen,
ist für Orchester vom Baltic Youth Philharmonic zu hören (1.10.), wie
auch in der Version für zwei Klaviere (2.10., Benz). Zwischen Klassik
und Jazz bewegen sich die Pianisten Vytautas Landsbergis und Petras
Geniušas sowie der Klarinettist Vladimir Chekassin, indem sie
Klavierstücke von Čiurlionis Jazzimprovisationen für Klarinette und
Klavier gegenüberstellen. Zu sehen ist zudem eine extra für das
Festival vom Čiurlionis-Museum in Kaunas zusammengestellte Ausstellung
(Villa Irmgard, Heringsdorf) sowie eine weitere im Kunstpavillon
Heringsdorf, in der sich Klaus Killisch dem Werk des Litauers
annähert.
Die diesjährigen Schulprojekte rücken ganz im Sinne Čiurlionis die
Verbindung von Malerei und Musik in den Mittelpunkt. Unterstützt von
der Achterkerke-Stiftung und der Stiftung der Sparkasse Vorpommern,
wird Andreas Peer Kähler in der Reihe „Junges Usedomer Musikfestival“
Entdeckungsreisen in die Welt der Kunst unternehmen. Auf die Bilder,
die im Familienkonzert am 9.10. in Mölschow u.a. zu Musik von
Mussorgsky entstehen bzw. zu Čiurlionis, und Debussy in Schulprojekten
entworfen werden, darf man gespannt sein.
Die deutsch-polnische Zusammenarbeit führt das Usedomer Musikfestival
auch in dieser Saison weiter. Neben einem Kammermusikabend mit dem
Quartetten Almandin und ArtVio (27.09.) sowie einem Sinfoniekonzert
mit der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot (13.10), werden wieder
Workshops, Schulkonzerte und ein Gottesdienst veranstaltet.
Beim traditionellen Jazz-Konzert auf der Adler-Vineta sorgt 2011
erstmalig das junge Böttger Swingtett für beschwingte Rhythmen
(9.10.). Ergänzt wird das Festivalprogramm mit der Musikalischen
Inselrundfahrt (11.10.) und der Synagogenrundfahrt (3.10). Außerdem
lädt das Usedomer Musikfestival traditionell den Preisträger von Young
Concert Artists ein. Der Pianist Da Sol wird seinen Solo-Abend dem
Virtuosen Franz Liszt widmen (30.09., Heringsdorf).
In Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival ist das
Usedomer Musikfestival 2011 zum vierten Mal mit einem Sonderkonzert
schon zur Sommerzeit vertreten. (21. August, Heringsdorf). Der Oboist
Albrecht Mayer leitet das Schleswig-Holstein Festival Kammerorchester
und tritt neben Gabriel Adriano Schwabe, Violoncello, als Solist auf.
Als neue Hauptförderer begrüßen wir in diesem Jahr Eni Saipem,
Sektkellerei Geldermann und Steigenberger Grandhotel and Spa,
Heringsdorf. Neben der Unterstützung der Volkswagen AG, des
Hauptförderers NDR sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren, der
Europäischen Union, der Bundesregierung, der Landesregierung
Mecklenburg-Vorpommern, des Landkreises Ostvorpommern, der Ämter
Usedom-Nord und Usedom-Süd, der Städte Wolgast und Świnoujście und den Gemeinden der Insel Usedom, beteiligte sich auch in diesem Jahr, die
aus rund 80 Förderern der Region bestehende Unternehmensinitiative für
das Usedomer Musikfestival an der Finanzierung der 18. Saison.
Informationen und Kartenbuchungen unter 038378.34647 oder
www.usedomer-musikfestival.de, www.usedom.de sowie bei zahlreichen
Ticketonline-Vorverkaufsstellen in Deutschland, Österreich und der
Schweiz.
News von der Ostsee und der
Ostseeküste
Informationen für den Urlaub an der Ostsee an: Mailadresse.
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