Darß-News: News für den Urlaub von der Halbinsel Fischland- Darß-Zingst
Darßbahn: Grünes Licht für die Detailplanung der Strecke Barth-Zingst
Born / Darß-News vom 9. Mai 2011 (ur). Die Deutsche Bahn teilte am vergangenen Freitag mit: "Nachdem im vergangenen Jahr ein vom
Verkehrsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag
gegebenes Gutachten zur Wirtschaftlichkeit eines Wiederaufbaus der
Eisenbahnverbindung zwischen Barth und Prerow (Darßbahn) fertig
gestellt worden war, hatte Verkehrsminister Volker Schlotmann grünes
Licht für die weitere Detailplanung zunächst des ersten Bauabschnitts
Barth – Zingst gegeben." Weitere Infos dazu in den ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee weiter unten auf dieser Seite.
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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)
Darßbahn: Grünes Licht für die Detailplanung der Strecke Barth-Zingst
Ostsee-News vom 9. Mai 2011 (ur). Die Deutsche Bahn teilte am vergangenen Freitag mit, dass es "Grünes Licht für die Darßbahn" gibt. Nachfolgend die vollständige Mitteilung der Deutschen Bahn an die Medien:
Nachdem im vergangenen Jahr ein vom Verkehrsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag gegebenes Gutachten zur Wirtschaftlichkeit eines Wiederaufbaus der Eisenbahnverbindung zwischen Barth und Prerow (Darßbahn) fertig gestellt worden war, hatte Verkehrsminister Volker Schlotmann grünes Licht für die weitere Detailplanung zunächst des ersten Bauabschnitts Barth – Zingst gegeben.
„Mit der Darßbahn wollen wir eine unserer beliebtesten
Tourismusregionen für Gäste und Einheimische besser erschließen“,
erklärte Volker Schlotmann, Verkehrsminister des Landes
Mecklenburg-Vorpommern, heute gegenüber Journalisten in Stralsund.
Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für
das Land Mecklenburg-Vorpommern betonte: „Mit der Reaktivierung der
Darßbahn können sowohl bestehende Verkehrsprobleme gelöst,
Umweltbelastungen reduziert und die sensiblen Naturschutzgebiete in
ihrer Funktion erhalten werden“.
In den Sommermonaten ist eine im Vergleich zu anderen Landesteilen
überdurchschnittliche Zunahme des motorisierten touristischen
Individualverkehrs festzustellen. Die steigenden Touristenzahlen, der
weitere Ausbau der Ostseebäder und auch die zunehmende Motorisierung
der Wohnbevölkerung führen zu diesen Jahreszeiten zu teilweise
erheblichen Verkehrsbelastungen.
Mit einer Anbindung der beiden Ostseebäder durch den Verkehrsträger
Schiene sowie ein attraktives Verkehrskonzept soll die Verlagerung von
Verkehr auf die Bahn bewirkt werden. „Die Darßbahn würde helfen, mehr
Urlauberverkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen. Die
Verkehrssituation innerhalb der Ostseebäder Zingst und Prerow im
gesamten Bereich der Halbinsel Darß-Zingst könnte erheblich verbessert
werden“, stellte Schlotmann weiter fest. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Nordvorpommern sowie den Gemeinden Zingst und Prerow hatte die Usedomer Bäderbahn GmbH in Abstimmung mit der DB Netz AG zuvor eine eigene Machbarkeitsstudie zur Darßbahn durchführen lassen.
„Ein Vorteil der Darßbahn wäre unter anderem auch der kurze Weg zum
Oberzentrum Stralsund. Mit attraktiven Angeboten und einem guten
Preis-Leistungsverhältnis werden sicher auch viele Einheimische auf
den Zug umsteigen“, sagte Jörgen Bosse, Geschäftsführer der Usedomer
Bäderbahn GmbH.
Mit dem Grundsatzbeschluss der Reaktivierung der Strecke ist
vorgesehen, zunächst die Strecke Barth-Zingst bis zum Fahrplanwechsel
2016 wieder herzustellen. Nach der bisherigen Kostenschätzung sind für das Gesamtvorhaben Darßbahn einschließlich des Schienenanteils der neuen Klappbrücke über den Meiningenstrom Investitionen von etwa 38 Millionen Euro erforderlich. Da es sich um eine reine Nahverkehrsstrecke handelt,
würden hiervon ca. 29 Mio. Euro auf das Land Mecklenburg-Vorpommern
entfallen. Bei einem optimalen Planungsablauf könnte der Baubeginn im
Jahr 2014 erfolgen. Bis 1945 verkehrten auf der etwa 19 km langen Darßbahn über den heutigen Endbahnhof Barth hinaus Personenzüge über Zingst bis nach Prerow.
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